2 Dezember 2010 - 20:30

Behörden hatten eine Universität in der pakistanischen Hauptstadt aus Angst vor Anschlägen geschlossen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen die pakistanischen Behörden die Schließung einer Universität für Sprachen (NUML) geschlossen haben, nachdem das Krisenmanagement von Drohungen gesprochen hatte.
Eine große Anzahl ausländischer Studenten studieren ebenfalls an der NUML, welches die landesweit größte Universität für Fremdsprachen im Land ist.
Die Behörden hatten nicht mitgeteilt wer die Drohungen gemacht hatte, es bestand jedoch Verdacht auf Anschlagspläne militanter Terroristen.
Ein Mitarbeiter der Universität hatte am Freitag demnach Bedrohungen erhalten, und die Leitung der Universität die Schließung durchgesetzt.
Erst am Montag soll die Universität wieder eröffnen. Polizisten und Militärs wurden an der Universität stationiert, um die Sicherheit einheimischer Studenten zu garantieren.
Prüfungen, die am Donnerstag hätten stattfinden sollen, wurden auf unbekannte Zeit verschoben. Einstellungskonkure sollen demnach am heutigen Freitag nicht stattgefunden haben, sie sollen jedoch nachgeholt werden.
Etwa 8000 Studenten aus In- und Ausland sollen an der Universität studieren. Die dreitägige Sperrung der Universität sollte als Vorsichtsmaßnahme für Studenten betrachtet werden.
Letztes Jahr im Oktober sollen zwei Selbstmordattentäter an der Islamischen Universität in Islamabad ein Blutbad angerichtet haben. Es wurden damals mehrere Studenten getötet.